Nach dem dritten heissen Sommer können Apfel- und Kirschbäume in vielen Gärten kaum noch ihr Laub behalten. Gleichzeitig rückt ein Obstbaum aus Asien in Gartengruppen, Foren und Baumschulen plötzlich verstärkt ins Blickfeld. Sengende Sonne, karge Böden und strenger Frost machen ihm erstaunlich wenig aus – genau deshalb sehen immer mehr Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner in ihm einen Hoffnungsträger für den klimatischen Ausnahmezustand im eigenen Garten.
Jujubenbaum aus Asien: ein noch wenig bekannter Star
Der Jujubenbaum (Ziziphus jujuba) stammt ursprünglich aus Nordchina und der Mongolei und wird auf Deutsch meist schlicht Jujube oder Chinesische Dattel genannt. In seiner Heimat ist er extremen Bedingungen ausgesetzt: Wintertemperaturen bis minus 25 Grad, Sommerhitze von 40 Grad und sehr trockene Luft. Diese Herkunft hat ihn geprägt und macht ihn für immer trockenere Regionen Mitteleuropas besonders interessant.
Robuste Jujubenbäume in heissen Regionen
In Südfrankreich wachsen bereits Exemplare, die seit Jahrzehnten zeigen, wie widerstandsfähig dieser Baum ist. Während andere Obstbäume in Hitzephasen ihre Blätter einrollen, bleibt der Jujubenbaum bemerkenswert unbeeindruckt. Seine Krone bleibt vital, die Blüte bildet sich zuverlässig, und selbst bei geringer Bewässerung können die Früchte noch ausreifen.
Der Jujubenbaum gilt in Fachkreisen bereits als „Obstbaum von morgen“ – pflegeleicht, trockenheitsfest und erstaunlich langlebig.
Für Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, die von Wasserbeschränkungen oder Giessverboten betroffen sind, kann er daher eine echte Alternative zu Apfel, Birne oder Kirsche sein.
Warum der Jujubenbaum Trockenheit so gut verträgt
Anders als zahlreiche klassische Obstsorten stellt der Jujubenbaum nur geringe Ansprüche an den Boden. Er verträgt:
Geeignete Böden für den Jujubenbaum
- sehr karge, nährstoffarme Böden






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