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Fauve Hautot: Was ein Abend bei La Rughetta in Montmartre kostet

Zwei Personen genießen Pizza und Pasta mit Rotwein im Freien, im Hintergrund eine historische Kirche bei Sonnenuntergang.
In diesem Artikel
  1. Fauve Hautots italienischer Rückzugsort über Paris
  2. Was steht bei La Rughetta auf der Speisekarte?
  3. Was kostet ein Abend bei La Rughetta tatsächlich?
  4. So bleibt die Rechnung überschaubar
  5. Warum Prominente die „Dorf“-Lokale von Montmartre lieben
  6. Einen Abend im Fauve-Stil in Paris planen

Fauve Hautot hat ein Geheimnis: Sobald die Studiolichter erlöschen, zieht sie sich in ein winziges italienisches Lokal zurück, das an den Hängen von Montmartre verborgen liegt.

Für Fans der temperamentvollen Jurorin von Danse avec les stars ist diese kleine Trattoria ein realer Ort geworden, an dem sie ihr nacheifern können – mit der Gabel in der Hand. Eingebettet zwischen steilen Treppen und Cafés wie aus dem Bilderbuch bietet sie ehrliches Wohlfühlessen zu Preisen, die selbst in einem der touristischsten Viertel von Paris nicht schmerzen.

Fauve Hautots italienischer Rückzugsort über Paris

Während das britische Publikum Tanzshows vor allem durch Strictly Come Dancing kennt, heisst das französische Pendant Danse avec les stars. Fauve Hautot zählt dort zu den bekanntesten Persönlichkeiten. Fernab von Proben und dem Fernsehen zur besten Sendezeit betrachtet sie Montmartre seit Langem als ihr eigenes kleines Dorf.

Anfang der 2010er-Jahre liess sie sich in Paris nieder und zog mit der Zeit immer weiter den Hügel hinauf: weg von den lauteren zentralen Vierteln, hin zu den Kopfsteinpflastergassen rund um die Basilika Sacré-Coeur. Zwischen Galerien und kleinen Bistros entdeckte sie einen besonderen Lieblingsort: La Rughetta, ein unkompliziertes italienisches Restaurant in der Rue Lepic im 18. Arrondissement.

La Rughetta ist weder ein Michelin-Tempel noch ein geschniegelt wirkender Treffpunkt für Influencer. Das Lokal ist eine typische Adresse in Montmartre und wird von drei jungen französischen Inhabern geführt – Guillaume, Vivien und Thibault. Ihr Konzept setzt auf verlässliche Klassiker: grosse Portionen, reichlich Sauce und einen herzlichen, unkomplizierten Empfang.

„La Rughetta ist zu Fauve Hautots Stammitaliener in Montmartre geworden: zurückhaltende Einrichtung, gut besetzte Tische sowie wohltuende Pasta und Pizza, nur wenige Minuten von Sacré-Coeur entfernt.“

Berichten zufolge kommt die Tänzerin für entspannte Abendessen mit Freunden oder diskrete Verabredungen hierher. Sie geniesst es, zwischen Einheimischen und Touristinnen und Touristen unterzutauchen, die nach dem Aufstieg auf den Hügel neue Energie tanken.

Was steht bei La Rughetta auf der Speisekarte?

Statt auf experimentelle Küche setzt die Karte auf italienische Publikumslieblinge. Genau darin liegt ein Teil des Reizes: Schon vor dem Hinsetzen weiss man ungefähr, was einen erwartet – und es kommt heiss, schlicht und sättigend auf den Tisch.

Klassiker ohne viel Aufhebens

Mit diesen Gerichten können Gäste rechnen:

  • Pasta und Gnocchi: cremige Gnocchi mit Gorgonzola, Lasagne al forno und weitere Pasta mit Sauce für 13–16 €
  • Pizzen: dünne, grosszügig belegte Pizzen ab etwa 10 € für schlichtere Varianten bis 16 € für üppigere Beläge
  • Fleischgerichte: Kalbsschnitzel nach Mailänder Art um rund 18 €, langsam geschmorte Ossobuco für ungefähr 22 €
  • Desserts: klassische Nachspeisen nach Tiramisu-Art und andere italienische Süssspeisen, meist für 7–9,50 €
  • Getränke: ein Glas Wein kostet etwa 6–7 €, Flaschen beginnen bei rund 25 €

Nichts davon schreit nach Luxus – und genau das ist beabsichtigt. La Rughetta möchte sich wie ein solides italienisches Lokal im Grätzel anfühlen, wie eines, das man gern gleich an der eigenen Strassenecke hätte.

„Das Restaurant setzt auf Vertrautes: Pizza, Ossobuco, Lasagne und Gnocchi. Die Auswahl hält Stammgäste bei Laune, während die Preise auf Grätzel-Niveau bleiben.“

Was kostet ein Abend bei La Rughetta tatsächlich?

Für Fans, die eine Paris-Reise planen, stellt sich vor allem eine Frage: Welches Budget sollte man für einen Abend „à la Fauve“ nahe Sacré-Coeur einplanen?

Preisbeispiele für zwei Personen

Ausgehend von den aktuellen Preisbereichen bei La Rughetta lassen sich mehrere typische Rechnungen für zwei Personen abschätzen.

Art des Abends Bestellung Geschätzte Rechnung für zwei
Pizza-Abend 2 Pizzen, 2 Gläser Wein, 1 Dessert zum Teilen Etwa 50–55 €
Pasta-Abend 2 Pasta- oder Gnocchi-Gerichte, 2 Desserts, 2 Kaffees Rund 55–65 € (ohne Alkohol)
Besonderer Abend 2 Fleischgerichte, 1 Flasche Wein aus dem mittleren Preissegment, 2 Desserts Rund 85–105 €

Bei verschiedenen Kombinationen zeigt sich ein klares Muster: Ein „normales“ Essen kostet ohne Alkohol ungefähr 25–35 € pro Person. Mit Wein oder einem Spritz und einem Dessert steigt der Betrag auf etwa 35–50 € je Person.

„Ein realistisches Budget bei La Rughetta liegt für ein entspanntes Abendessen ohne Alkohol bei rund 30 € pro Person und mit Getränken sowie Dessert bei 40–45 €.“

Angesichts der starken touristischen Ausrichtung von Montmartre, wo viele Lokale für durchschnittliches Essen höhere Preise verlangen, bleiben diese Beträge für die Gegend vergleichsweise moderat.

So bleibt die Rechnung überschaubar

Man braucht kein Budget wie ein Fernsehstar, um dort zu essen, wo Fauve speist. Mit etwas Planung lässt sich die Rechnung auch in der Hochsaison niedrig halten.

Einfache Möglichkeiten zum Sparen

  • Dessert teilen: Italienische Portionen fallen oft grosszügig aus; eine Nachspeise für zwei reduziert die Rechnung um 7–9,50 €
  • Pasta statt Fleisch wählen: Wer ein Ossobuco um 22 € gegen Gnocchi um 14 € tauscht, spart sofort mehrere Euro
  • Alkohol begrenzen: Zwei Gläser Wein sind deutlich günstiger als eine Flasche, wenn man nicht viel trinkt
  • Mittags essen gehen: Viele Pariser Lokale bieten zu Mittag günstigere Angebote, auch wenn diese nicht ausdrücklich als „Menü“ beworben werden

Diese kleinen Anpassungen können besonders für Familien oder Freundesgruppen Geld für andere Dinge in der Umgebung freimachen: einen Kaffee an der Place du Tertre, einen Souvenirdruck oder ein Taxi den Hügel hinunter, wenn die Beine müde sind.

Warum Prominente die „Dorf“-Lokale von Montmartre lieben

La Rughetta sagt auch einiges darüber aus, wie bekannte Persönlichkeiten Montmartre nutzen. Das Viertel geniesst weltweite Berühmtheit, besitzt aber vor allem in seinen ruhigeren Seitengassen noch immer Ecken, die wie eine Kleinstadt wirken.

Für eine Fernsehpersönlichkeit wie Fauve Hautot ist diese Mischung praktisch. Touristinnen und Touristen konzentrieren sich auf die Stufen von Sacré-Coeur und die grossen Plätze, während diskretere Restaurants wenige Minuten entfernt vergleichsweise viel Ruhe bieten können. Das Personal ist an eine regelmässige Kundschaft gewöhnt, wodurch eine bekannte Person leichter essen kann, ohne ständig unterbrochen zu werden.

„In Montmartres Seitengassen können Prominente in lokale Routinen eintauchen: dieselbe Trattoria, vertraute Kellner und das Gefühl, einfach nur ein weiterer Tisch zu sein.“

Dieses Muster zeigt sich in ganz Paris: Schauspielerinnen und Schauspieler im Marais, Musikerinnen und Musiker in Pigalle, Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Quartier Latin. Ihre bevorzugten Adressen liegen meist im mittleren Preissegment statt im absoluten Luxusbereich und verbinden alltäglichen Komfort mit gerade genug Atmosphäre für einen freien Abend.

Einen Abend im Fauve-Stil in Paris planen

Wer aus dem Vereinigten Königreich oder den USA nach Paris reist, kann einen Abend nahe Sacré-Coeur mit einem Essen bei La Rughetta leicht planen.

Ein möglicher Ablauf:

  • Später Nachmittag: zur Sacré-Coeur hinaufgehen und beobachten, wie sich das Licht über der Stadt verändert
  • Früher Abend: über die Place du Tertre in Richtung Rue Lepic schlendern, vorbei an Künstlerständen und Caféterrassen
  • Abendessen: bei La Rughetta Platz nehmen; mit Pizza und je einem Glas Wein bleibt das Budget für zwei unter 60 €
  • Danach: durch die ruhigen Gassen von Montmartre spazieren oder mit der Métro in Viertel mit lebhafterem Nachtleben fahren

Im Vergleich zu vielen grossen europäischen Hauptstädten bleibt ein solcher Abend relativ leistbar und fühlt sich dennoch besonders an – vor allem, wenn man ihn als Gelegenheit sieht, dort zu sitzen, wo sich ein bekanntes Fernsehgesicht nach der Arbeit entspannt.

Reisenden, die beim Budgetieren in Euro unsicher sind, hilft eine einfache Faustregel: Bei La Rughetta kann man ungefähr an die Preise einer guten Restaurantkette zu Hause im mittleren Segment denken und einen kleinen Aufschlag für Aussicht und Lage hinzurechnen. Die Rechnung für das Essen wird vermutlich in einer ähnlichen Grössenordnung wie ein gutes Essen in London oder New York liegen – ergänzt um eine steile Treppe und eine Basilika, die über der Schulter leuchtet.

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Magdalena Huber

Magdalena Huber ist Kaffeeexpertin und Food-Autorin aus Wien mit besonderem Fokus auf österreichische Kaffeehauskultur, nachhaltigen Genuss und kreative Mehlspeisen. Für cafekonfetti schreibt sie über Spezialitätenkaffee, gemütliche Café-Momente und inspirierende Ideen rund um Kaffee, Kuchen und feine Alltagsfreuden.

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